Wir haben Breaking Dawn gesehen!

Für Twilight-Fans ein Muss, natürlich. Für alle anderen…wohl eher nicht.

Der erste Teil vom Ende der Twilight-Saga „Breaking Dawn“ ist endlich in den Kinos zu sehen! Und auch wir haben es uns nicht nehmen lassen, die Lovestory anzuschauen. Hier eine kurze Rezension für alle Interessierten:

Bella und Edward haben geheiratet und los geht’s in die Flitterwochen auf eine Insel bei Rio. Diese sind aber leider nicht von langer Dauer, Bella wird sofort schwanger – mit einem Vampir-Mensch-Mischwesen, das sie von innen aussaugt und lebensbedrohlich verletzt. Unter den Vampiren der Cullen-Familie entsteht ein Streit darüber, ob der Dämon in Bella abgetrieben werden soll oder nicht. Und das Werwolf-Rudel um Jacob – Bellas alten Kindheitsfreund –  wird durch die ganze Flitterwochen-Schwangerschafts-Geschichte auch wieder auf den Plan gerufen. Die wollen das „Baby“ nämlich auf jeden Fall töten; Legenden zufolge könnte es sehr mächtig werden, zu mächtig. Dafür nehmen die Werwölfe auch den Tod der Mutter in Kauf. Jacob aber liebt Bella immer noch – und zerstreitet sich deswegen mit seinem Rudel.

Schon bei den Büchern haben uns die ersten beiden Bände der Twilight-Saga sehr viel Spaß gemacht, der dritte Band war auch noch sehr gut, aber der vierte hat uns nicht mehr überzeugen können. Stephenie Meyer schreibt zweifelsohne spannend und toll und kann tausende Leser begeistern. Aber schon im Roman konnte Bellas starrsinnige Art, lieber selbst zu sterben als den Dämon in ihr abzutreiben, bei knapp 800 Seiten ziemlich anstrengend werden.

Der Film „Breaking Dawn“ kommt uns lieblos produziert vor, was vielleicht nicht zuletzt am Eindruck liegt, den die Schauspieler selbst vermitteln. Bella scheint noch schlechter gelaunt zu sein als in den ersten drei Filmen, in denen sie durch ihren Gesichtsausdruck ja auch fast immer gelangweilt und genervt erschien. Es wirkt einfach nicht authentisch für ein Mädchen in ihrem Alter, das gerade die „Liebe ihres Lebens“ geheiratet hat, jeden Tag depressiv, nachdenklich und todunglücklich zu sein.

Jacob erscheint im Film wenigstens emotional (aufgewühlt): immerhin wird ihm klar, dass er Bella womöglich für immer verlieren wird und setzt nun alles daran, dies zu verhindern.

„Breaking Dawn“ ist melodramatisch, romantisch und abenteuerlich zugleich – ein Twilight eben. Für richtige Twilight-Fans ist er auf jeden Fall ein Muss. Die Liebesgeschichte zwischen Bella und Edward geht endlich weiter. Die Hochzeitsnacht, die erste Nacht zwischen Bella und Edward, auf die Leser so viele hundert Seiten gewartet haben, findet endlich statt. Der Kampf zwischen Werwölfen und Vampiren geht weiter und bleibt spannend. Schon allein und nicht zuletzt deswegen wird „Breaking Dawn“ Bella- und Edward-Liebhabern auf jeden Fall viel Spaß machen. Auf uns wirkt er bei kritischer Betrachtung aber einfach zu lieblos und mainstreamig produziert, weswegen wir vom Film genau so wie auch vom vierten Buch leider ein bisschen enttäuscht sind.

Stimmen zum Film:

rottentomatoes.com

Und was halten eigentlich die „richtigen“ Vampire von Twilight?

Solltet ihr noch mehr Kritiken zum Film lesen wollen, hier ein paar Links:

Kritik der Süddeutschen Zeitung

Kritik der Frankfurter Rundschau

Vorab-Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Kritik der WELT online


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