Buchempfehlung: Divergent von Veronica Roth

Foto: Veronica Roth

Vor ein paar Tagen habe ich Divergent von Veronica Roth gelesen. Das ist an sich nichts Besonderes, das haben eine Menge andere Leute auch. Aber ich hatte nicht erwartet, dass es mir so gut gefallen würde. Ich tue mir normalerweise ein bisschen schwer mit dystopischen Stoffen – ist mir meistens zu düster – aber Divergent war vor Allem eins: spannend. Und drüber gestolpert bin ich eher durch Zufall: Ich hatte nichts mehr zum Lesen aber noch vier Tage Urlaub übrig. Dazu am Rande: Ich war gerade mit The Madness Underneath von Maureen Johnson fertig geworden. Auch kein schlechtes Buch, auch wenn mir The Name of the Star, der erste Band aus der Shades of London-Trilogie, besser gefallen hat. Der Plot kam mir ein bisschen unausgegoren vor und war nicht so richtig von Anfang bis Ende durchgeplant, aber das letzte Drittel war zugebenermaßen ziemlich spannend. Aber zurück zu Divergent. Laut deutscher Verlagsinfo geht’s hierum:

„Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…“

Beatrice/Tris ist eine spannende und starke Heldin, deren Geschichte mich nicht mehr loslässt. Divergent fokussiert sich insgesamt sehr viel stärker auf die Entwicklung der Figuren als auf den gesellschaftskritischen Gesamtzusammenhang, weshalb es wahrscheinlich das ideale dystopische Buch für ansonsten nicht so von Dystopien begeisterten Lesern ist.

Am besten, ich bestelle gleich Insurgent. Kann mir jemand einen Tipp geben, ob die Trilogie so vielversprechen weitergeht?


6 Gedanken zu “Buchempfehlung: Divergent von Veronica Roth

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