[Montagsfrage für Autoren] Kommen dir deine Ideen spontan oder nimmst du dir Zeit, um darüber nachzudenken?

Die „Montagsfrage für Autoren“ ist eine wöchentliche Bloggeraktion von Schreibwahnsinn nach dem Konzept der „Montagsfrage“ von Paperthin.

Das ist ziemlich unterschiedlich. In der letzten Beantwortung zur Montagsfrage für Autoren habe ich geschrieben, dass wir grundsätzlich immer bei den Figuren anfangen zu plotten. Meistens kommen uns die Ideen für Figuren nicht spontan. Das hat also schon viel damit zu tun, sich erst einmal Gedanken darüber zu machen, über wen man eigentlich schreiben will. Was ist das für eine Figur? Wie verhält sie sich? Was sind ihre Probleme und wie äußern sie sich durch Charaktereigenschaften?

Oft kommt der Rest dann durch kreatives Brainstorming und Herumspielen mit der Idee –  dadurch, wo das Setting angesiedelt ist, und ob ich gerade selbst durch die Straßen oder Städte gelaufen bin, mir vorstellen kann, wo „meine“ Figuren essen waren, sich gestritten haben, im Regen standen.

Meiner Erfahrung nach ist die Arbeit am Text genau das – Arbeit. Inspiration ist toll, kann aber auch „gefährlich“ sein, wenn man sich auf sie verlässt, und sie einfach nicht kommen mag. Elizabeth Gilbert hat dazu einen tollen Post veröffentlicht, in dem sie schreibt, dass sie nur bei einer ihrer Kurzgeschichten ihrer Inspiration gefolgt ist, aber wenn sie sich für immer auf Inspiration verlassen hätte, es bei dieser einen Kurzgeschichte für sie geblieben wäre.

Eine passende Infografik von unserer Pinterest-Pinnwand dazu:

Foto: Pinterest

Und ihr so?


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