Buchempfehlung: Silber – das erste Buch der Träume von Kerstin Gier

„Silber – Das erste Buch der Träume“ ist Band eins aus Kerstin Giers neuer Trilogie. Olivia „Liv“ Silber zieht mit ihrer Mutter Ann, ihrer Schwester Mia, dem Kindermädchen Lottie und Hündin Butter nach London zum neuen Freund ihrer Mutter, Ernest.

Der Fischer Verlag beschreibt Silber so:

„Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …“

Mir hat „Silber“ Spaß gemacht: Liv hat mich mit ihrer tollpatschigen Art und ihrem Interesse an allem, was einem Rätsel aufgibt, sofort an Gwendolyn Shepherd aus der Edelsteintrilogie erinnert. Der sympathischen zuerst 15- und dann 16-jährigen Liv muss man einfach auf ihren Abenteuern folgen, wenn sie durch das nächtliche und träumerische London zieht.

Es ist bemerkenswert, wie Kerstin Gier dabei Fantastisches, Elemente aus „Gossip Girl“ und ihre Erfahrungen in Chick-Lit vermischt und zu einem tollen Erlebnis zusammenfügt. Außerdem gefällt mir der popkulturelle Einfluss, der der Handlung einen aktuellen und zeitgemäßen Charakter gibt (zum Beispiel fallen die Worte iPhone, iPad, Facebook, Downton Abbey und Shaun das Schaf – um nur einige zu nennen).

Und wenn jemand die Wörter „konsolidieren“, „dispensieren“ und „fusionieren“ sinnvoll in einem deutschen Satz zusammenbringen kann, dann zeigt das einmal mehr, dass dieser jemand schreiben kann:

„Ann und ich haben beschlossen, das Fiasko mit dem Cottage als Werk der Fortuna zu deuten, unsere Beziehung zu konsolidieren und das Problem mit der Wohnsituation dadurch zu dispensieren, in dem wir gewissermaßen…fusionieren.“ (Silber, S. 58).

Ich gebe „Silber“ daher 4 von 5 Sternen.

Auf der Webseite zum Buch kann man sich unter anderem die Leseprobe und Bildschirmhintergründe herunterladen, den im Buch vorkommenden Tittle-Tattle-Blog lesen (auf dem es wirklich ständig Neuigkeiten gibt!) und Stundenpläne im Design des Silber-Covers ausdrucken. Eine coole Marketingaktion, finde ich!


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