Die Woche in fünf Kategorien – 10.11.2013

Schriftsteller sein bedeutet, jeden Tag zu schreiben. Schriftsteller sein bedeutet aber auch, viel zu lesen und sich überall inspirieren zu lassen. Diese Woche hat uns Folgendes besonders inspiriert und gefallen.

1. Artikel der Woche:  Organisation beim Schreiben.

5 Ways Your Journal Can Take You Deeper Into Your Story

2. Buch der Woche: Go Teen Writers (Stephanie Morrill & Jill Williamson).

Go Teen Writers von Stephanie Morill & Jill Williamson. Foto: amazon.com

Wer mir auch auf Twitter folgt, der weiß, dass ich vor einigen Wochen Go Teen Writers von Stephanie Morrill & Jill Williamson gekauft habe.
Ich bin mittlerweile bei etwa einem Viertel des Buches angekommen (nein, ich lese nicht im Schneckentempo, aber es ist ja auch kein Durchlese-Buch, sondern eines, das einem was erklärt), und arbeite das tatsächlich so durch, wie ich es in der Schule immer gemacht habe, bevor ich eine Klausur über ein Theaterstück oder Buch geschrieben habe: Kapitel für Kapitel, Relevantes notiere und markiere ich (Nur mit Bleisitft, versteht sich! Textmarker in Büchern…das kann ich nämlich gar nicht.) und bestücke das Buch mit Post-Its.
Und ich muss sagen: Ich finde Go Teen Writers echt super! Das Buch ist ein Leitfaden von der Idee für eine Geschichte bis hin zur Veröffentlichung.
Ganz besonders gefallen mir die Fallbeispiele, die aktuelle YA-Bücher behandeln: Der Spannungsbogen etwa wird anhand von Die Tribute von Panem erklärt, die Art wie ein Protagonist sein sollte mithilfe von Abschnitten aus Harry Potter oder The Help. Alles, was Stephanie Morrill und Jill Williamson beschreiben, verdeutlichen sie an Büchern, die sie gelesen oder selbst geschrieben haben.

Außerdem ermutigen sie, auch dann weiter zu schreiben, wenn
1. man selbst nicht mehr an die Lösung der Geschichte glaubt,
2. niemand außer einem selbst daran glaubt oder
3. das Manuskript schlicht verworren erscheint.

Während die Autorinnen Mittel und Wege aufzeigen, um solche Hindernisse zu umgehen, so verdeutlichen sie aber auch, dass man selbstkritisch sein sollte und Anregungen anderer nicht abwehren, sondern in den Schreibprozess einfließen lassen sollte.
Was mir außerdem gefällt sind die kleinen Tips und Tricks, die Stephanie Morrill und Jill Williamson nennnen, um während des Schreibens den Überblick über den Prozess, das Manuskript und die Figuren zu behalten. Logisch, nicht alle Ideen und Kniffe muss man übernehmen, immerhin arbeitet jeder anders. Aber die eine oder andere Karteikarten-Taktik klingt ziemlich hilfreich und auch Hinweise auf Bücher anderer Autoren über das Schreiben können nie verkehrt sein.

Mein Lieblingssatz aus dem Buch bislang – aus aktuellem Anlass, versteht sich:

The micro edit can make you want to pull out your hair… […] (Go Teen Writers, p. 53).

Go Teen Writersvon Stephanie Morrill & Jill Williamson

Taschenbuch:
ISBN 978-0988759411
Verlag: Theoklesia, Llc
ca. 13,00€

Kindle eBook ca. 4,00€


3. Accessoire der Woche: Stiftebecher in Buchform.

Foto: Facebook

4. Blog der Woche: Go Teen Writers (Stephanie Morrill & Jill Williamson).

Dass der Blog der Woche genauso heißt wie das Buch der Woche liegt daran, dass es sich bei dem Blogspot Go Teen Writers um den Blog der beiden Buchautorinnen handelt.
Auf dem Blog veröffentlichen Stephanie Morrill und Jill Williamson ihre Erfahrungen beim Veröffentlichen eines Buches und haben auch einige Abschnitte aus ihrem Buch veröffentlicht. Das ist eine ziemlich gute Idee, weil man erst einmal schauen kann, ob die Artikel und deren Inhalt für den eigenen Schreibprozess hilfreich sind. Der Content, der dadurch frei verfügbar ist, ohne dass man das Buch kaufen muss, ist nämlich auch schon sehr aufschlussreich.
Außerdem  bloggen die beiden Autorinnen über ihre Erlebnisse als junge Schriftstellerinnen, den Weg zur Veröffentlichung und über ihre Romanprojekte.
Für alle, die an Stephanie Morrills und Jill Williamsons Blog interessiert sind, empfiehlt sich der Weg über die Seite New? Start here!, die ein Leitfaden zum Blogspot darstellt.

Die sympathische Schreibweise und die Idee von Stephanie Morrill und Jill Williamson, sich speziell an junge Schriftsteller zu wenden und sie zu ermutigen, das Schreiben nicht aufzugeben, gefallen mir auf dem Blog genau so gut wie im Buch!

5. Und zum Schluss: Das Zitat der Woche.

Foto: Pinterest


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