Kreative Inspiration & Motivation – 13.04.2014

Schriftsteller sein bedeutet, jeden Tag zu schreiben. Schriftsteller sein bedeutet aber auch, viel zu lesen und sich überall inspirieren zu lassen. Diese Woche hat uns Folgendes besonders inspiriert und gefallen.

1. Artikel: Appetite for Risk: At the Intersection of Video Games and Literature von Maxwell Neely-Cohen.

Maxwell Neely-Cohen überlegt in seinem Artikel Appetite for Risk: At the Intersection of Video Games and Literature,  was die Buch- und die Videospielbranche gemeinsam haben und was sie voneinander lernen können. Ist es nur die Struktur, das Storytelling, oder ist es mehr? Er schlägt vor, wie Kooperation und Konvergenz der beiden Branchen aussehen könnte, und sagt:

We should be making novels into video games, video games into novels. Publishers should collaborate with indie game developers, trading them a platform and content in exchange for labor and a new form of adaptation. (Quelle: Appetite for Risk: At the Intersection of Video Games and Literature)

Videospiele sind per Definition bereits digital, aber laut Neely -Cohen gesellschaftlich oft nicht als „Kunst“ anerkannt. Bücher dagegen greifen auf einen enormen kulturellen Fundus zurück, sind aber nicht zwangsweise digitalisiert. Neely-Cohens Vorschlag:

The book publishing industry needs to carve out a more interesting, necessary space for itself in the digital world. (Quelle: Appetite for Risk: At the Intersection of Video Games and Literature)

Absolut lesenswert und regt zum Nachdenken an!

2. Event der Woche, pt.1: Tatort Friedhof.

Wir sind es diese Woche ein bisschen gruselig angegangen und haben gleich zwei Führungen rund um das Thema Vampire, Tod und Pest hinter uns. Fazit: Beide waren spannend und interessant, jede auf ihre eigene Art und Weise. Aber der Reihe nach. Die Führung Tatort Friedhof – Von Leichenräubern, Pestopfern & dem Kaiser der Franzosen der Frankfurter Stadtevents findet regelmäßig auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main statt.

Engel auf dem Frankfurter Hauptfriedhof. Foto: Harald Fester.

Themen sind „spektakuläre Kriminalfälle auf dem Frankfurter Hauptfriedhof wie z.B. Leichenraub, Organhandel oder anatomische Sektion.“ Anhand von Gräbern, Denkmälern, Mausoleen und auch Pflanzen erklärt Sascha Stefan Ruehlow, welche zwielichtigen Gestalten sich seit jeher auf dem Friedhof herumtrieben „um das schnelle Geld zu machen: Man stahl persönliche Gegenstände, Kleidung, Prothesen und ähnliches, um diese dann wieder bei einem Händler oder unter der Hand weiter zu verkaufen.“ Es geht um das Mittelalter, die Pest, Grabschändung und um die Entwicklung des Friedhofs in der Neuzeit. Mir hat’s Spaß gemacht, und ich habe auch schon das nächste Ziel auf dem Friedhof vor mir, wenn es dann heißt: Vampire, Werwölfe & Scheintote – Friedhofsgruseln zwischen Legenden & Wirklichkeit.

3. Event der Woche, pt. 2: Die Nacht der Vampire.

Die Nacht der Vampire. Foto: Morticus Ghosttours.

Dass ich von Blutsaugern nie genug bekommen kann, hat sich den meisten bestimmt schon erschlossen. Wem es noch nicht aufgefallen sein sollte, dem empfehle ich, wenigstens meine beiden Artikel Die Notwendigkeit des Grau(en)s: Von der immerwährenden Faszination durch Vampirgeschichten. und Only Lovers Left Alive oder von der Liebe zum Vampir zu lesen (und auch alle anderen, die zwar bemerkt haben, dass ich Vampire mag, die Artikel aber nicht kennen, sollten einen Blick darauf werfen 😉 ). Wer noch mehr über Vamps lesen und sehen will, dem kann ich noch mein Vampirspecial und die Reportage „Dracula lebt“ (die ist nicht von mir, sondern vom ZDF, aber trotzdem sehr gut!) empfehlen.
Wer Vampire auch ganz gerne „zum Anfassen“ und nicht nur in Artikeln und Videos hat, der sollte auf keinen Fall die Nacht der Vampire der Morticus Ghosttours verpassen. Denn das war die zweite spätabendliche oder auch nächtliche Aktivität, die ich bezüglich Toter und Untoter diese Woche gemacht habe. Sowohl die Webseite als auch die Tour haben mich episodenweise an Supernatural erinnert. Das bedeutet absolut nichts Schlechtes, sondern etwas sehr Gutes, denn nicht umsonst war Supernatural schon Serie der Woche (und so viel Supernatural wie ich schon hinter und auch noch vor mir habe, gäbe es ausreichend Gründe, die Serie noch mindestens sieben Mal als Serie der Woche zu listen).
Aber zurück zum Thema, worum geht’s bei der Nacht der Vampire? Jan Reichert, Schauspieler der Oper Frankfurt und freier Autor, spielt einen Vampir und nimmt Teilnehmer der Tour mit auf eine Reise durch das düstere Vampirdasein. Es beginnt eine Führung durch den Frankfurter Anlagenring mit historischen Informationen rund um die Stadt, bespickt mit Gedichten der Romantik. Hin und wieder begegnen den Teilnehmern der Vampirtour zwielichtige Gestalten, gespielt von Matthias Zwermann, dem Mitbegründer und Leiter der Morticus Ghosttours. Eine Geschichte rund um das Vampirdasein wird dadurch in die Tour integriert und sorgt für Nervenkitzel und Spannung der besonderen Art. Sehr spaßig!

4. Das Zitat.

Wake Up. Get Inspired. Do Great Things. Repeat. Foto: Pinterest

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