Kreative Inspiration & Motivation – 18.05.2014

1. Artikel: Wie wir das den Entwurf fertig schreiben & Warum es keine Teen-Writer gibt.

1. 5 Tips for Finishing Your First Draft von Stephanie Morrill

Stephanie Morrills Buch Go Teen Writers, das sie gemeinsam mit Jill Williamson geschrieben hat, war vor einiger Zeit Buch der Woche. Die Schriftstellerinnen schreiben aber nicht nur Bücher, sondern betreiben auch fleißig einen Blog. Und auf dem veröffentlichen sie immer wieder spannende und hilfreiche Artikel, die sich nicht nur eignen gelesen zu werden, wenn man Teenager ist (siehe Artikelempfehlung Nummer 2).
Der Beitrag 5 Tips for Finishing Your First Draftgeschrieben von Stephanie Morrill, leitet uns durch genau diesen Prozess: Den ersten Entwurf unseres Manuskripts anfertigen. Dabei nicht den Fokus zu verlieren, uns immer wieder zu fragen, ob wir das tun, was wir wollen. Entscheiden wir uns für das Schreiben, jeden Tag aufs Neue, weil wir es wollen? Dann sollten wir es auch tun. Und uns dann auch dafür belohnen, wenn wir vorangekommen sind. Wie? Mit einem Eisbecher. Oder einem Film. Oder mit irgendetwas anderem, das wir lieben. So erreichen wir auch das, was wir wollen, was wir uns vornehmen. Denn das Schreiben, das ist kein Zuckerschlecken. Zumindest nicht immer. Es ist harte Arbeit, und wir, als Schriftsteller und angehende Autoren, sollten das nicht aus den Augen verlieren. Wir sollten uns motivieren, ENDLICH besagten first draft zu beenden.

2. Why There Is No Such Thing as a Teen Writer von John Hansen

Kommen wir dazu, was so allgemein als „Teen Writer“ gilt. Was ist das für eine Spezies? Und warum wird sie anders behandelt, als die der „Adult Writers“? Ganz ehrlich: Keine Ahnung. Denn was sollte an dem, was „Teen Writers“ schreiben, so anders sein als an dem, was „Erwachsene“ schreiben? Ist Geschichte nicht Geschichte, und geht es beim Schreiben letztendlich nicht darum, dass man etwas zu sagen hat, seine Geschichte erzählen will und auch um Handwerk, das man erlernen kann (wie ich hier – besonders in Punkt 2 – , oder auch hier, aber auch hier geschildert habe?).
John Hansen sagt, dass es nicht darauf ankommt, wie alt man ist, wenn man schreibt. Warum sein Blog, obwohl er nicht an  daran glaubt, dass es „Teen Writers“ gibt, trotzdem Teens Can Write Too heißt, erklärt er auch: Es gibt Leute, die sind eben zufällig im Teenageralter, wenn sie schreiben. Und für die schreibt er den Blog. Nicht, um sie als noch zu gering talentiert zum Schreiben (aufgrund ihres Alters) abzustempeln, sondern um relevante Infos zu liefern.
Ich lese Go Teen Writers von Stephanie Morrill und Jill Williamson nicht, weil ich im Kopf noch ein Teenager bin. Sondern ich lese ihr Buch und ihren Blog, weil sie wichtige Infos zum Schreiben liefern. Ich lese aber auch Bücher von K.M. Weiland oder James Wood. Jedes einzelne der Bücher liefert andere, wichtige Details, auf seine eigene Art und Weise. Man sollte sich nicht zu sehr von Kategorien abschrecken und in eine Gruppe von etwas stecken lassen, die einen dann als „Teen Writer“ oder von mir aus auch „Senior Writer“ usw. einsortieren. Denn, wie John Hansen so schön sagt:

Because really, we aren’t teen writers. We’re WRITERS. Period. End of story.
(Quelle: John Hansen)

 

2. Event: Lesung Kai Meyer & Ursula Poznanski.

Ja, genau, sie waren beide da. Kai Meyer hat aus seinem neuen Roman Phantasmen gelesen, Ursula Poznanski aus dem noch nicht erschienen dritten Band ihrer Trilogie, Die Vernichteten.
Das war ein toller Abend, bei dem wir spannende Einblicke in die Geschichten, aber auch in die Arbeitsweisen (die sich manchmal auch unterscheiden) der beiden Autoren gewährt bekommen haben. Da kann ich nur empfehlen: Wenn ihr einmal die Chance habt, einen der beiden live zu sehen, nur zu!
Aber auch sonst lohnen sich Lesungen jeder Art immer wieder, um etwas über den Alltag von Menschen zu erfahren, die (mitunter) vom Schreiben leben. Also: immer schön den Veranstaltungskalender der Zeitungen durchblättern, auf der Suche nach spannenden Events!
Und wer Kai Meyer noch nicht live gesehen hat, es aber unbedingt einmal möchte, der kann sich dieses Video anschauen: Kai Meyer liest beim Carlsen Verlag aus Phantasmen:

Quelle: Carlsen Verlag.

3. Das Zitat. 

„At any given moment you have the POWER to say this is NOT how the story is going to END.“ Foto: Pinterest.

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