Unser Sommer in Büchern

Jojo Moyes_The One Plus One
Foto: A. & A. Coletta

Die Tage werden kürzer, die Buchmesse steht an und mittlerweile ist wahrscheinlich auch der letzte Spät-Urlauber die Sandkörner, die noch in Hosentaschen und Socken versteckt waren, losgeworden.

Der ideale Zeitpunkt, um den Büchersommer Revue passieren zu lassen! Das ist unsere Auswahl des Sommers:

FICTION

Auch wenn man Fantasy schreibt, kann man nicht immer nur Fantasy lesen. Hier sind unsere beiden Favoriten, die mit Fantasy rein gar nichts zu tun haben!

„Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion

Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. (Quelle: S. Fischer Verlag)

Warum? Weil „Das Rosie-Projekt“ lustig und unterhaltsam ist, Don und Rosie sich frisch und ein bisschen anders anfühlen, und die Situationskomik überzeugt!

„Weit weg und ganz nah“ von Jojo Moyes

Einmal angenommen, dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Und du bist zu arm, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher.
Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern am Straßenrand – und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast?
Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst? (Quelle: Rowohlt Verlag)

Warum? Weil man beim Lesen an so vielen Stellen denkt „Stimmt! Genau so ist das, so mache ich das auch, und es ist manchmal so blöd!“, dass es einfach nur genial ist. Und Identifikationsfiguren gibt es (ich bleibe im Urlaubsjargon) wie Sand am Meer, was dem Buch einen unheimlich sympathischen Charakter verleiht.

NON-FICTION

Wenn es auch mal ein nicht-fiktionaler Text sein darf, haben uns diesen Sommer zwei Bücher bsonders überzeugt:

„This Is the Story of a Happy Marriage“ von Ann Patchett

This Is the Story of a Happy Marriage takes us into the very real world of Ann Patchett’s life. Stretching from her childhood to the present day, from a disastrous early marriage to a later happy one, it covers a multitude of topics, including relationships with family and friends, and charts the hard work and joy of writing, and the unexpected thrill of opening a bookstore.
As she shares stories of the people, places, ideals, and art to which she has remained indelibly committed, Ann Patchett brings into focus the large experiences and small moments that have shaped her as a daughter, wife, and writer. (Quelle: Harper Collins)

Warum? Weil „This Is the Story of a Happy Marriage“ nicht nur etwas für Schreiberlinge ist. Zwar können wir viel über Ann Patchetts Arbeit und die Buchbranche erfahren, aber auch die Gechichten über ihr Leben, die Menschen, die ihr etwas bedeuten, und ihren Hund sind intelligent, witzig und fesselnd.

„Bad Feminist“ von Roxane Gay

In these funny and insightful essays, Roxane Gay takes us through the journey of her evolution as a woman (Sweet Valley High) of color (The Help) while also taking readers on a ride through culture of the last few years (Girls, Django in Chains) and commenting on the state of feminism today (abortion, Chris Brown). The portrait that emerges is not only one of an incredibly insightful woman continually growing to understand herself and our society, but also one of our culture.
Bad Feminist is a sharp, funny, and spot-on look at the ways in which the culture we consume becomes who we are, and an inspiring call-to-arms of all the ways we still need to do better. (Quelle: Harper Collins)

Warum? Weil „Bad Feminist“ aus intelligenten, kurzweilig geschriebenen Essays besteht, die uns über die (Pop-)Kultur nachdenken lassen, in der wir leben.

UND WAS NICHT FEHLEN DARF

Die Vorfreude auf den Bücher-Herbst! Und da vom 8. bis 12. Oktober die Frankfurter Buchmesse stattfindet, dürfen wir auf neue Tipps und begehrenswerte Bücher gespannt sein! Wer kommt zur Messe? Denn: Wir sind hier!

 

 


5 Gedanken zu “Unser Sommer in Büchern

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