7 Tipps, produktiv zu sein, obwohl man sich nicht konzentrieren kann

Letzte Woche kam mir eine „Bestellung“ ins Haus getwittert – ein Post zum Thema ablenkende Gedanken.

 

Nun habe ich zum dem Thema schon einiges geschrieben, aber einer Herausforderung gehe ich natürlich nicht aus dem Weg. Außerdem habe ich einen Aspekt ablenkender Gedanken immer ausgelassen und es wird Zeit, mal darüber nachzudenken.

Mein Credo ist ja immer – und wer diesen Blog schon länger liest weiß das – dass es eigentlich keinen Grund geben kann, nicht zu schreiben. Wenn man unmotiviert ist, gibt es Strategien, das zu beheben. (Im Zweifelsfall Pause machen.) Auch konzentrieren kann man lernen. Und Schreibblockaden sind mehr Einbildung denn tatsächliche Probleme.

Aber manchmal kommt es vor, dass einfach überhaupt nichts läuft. Weil wir uns nicht konzentrieren können, oder weil es ein mieser Tag ist. Nur – was kann man tun, um sein Manuskript trotzdem voranzubringen? Auch wenn man kein einziges brauchbares Wort schreibt?

Hier sind 7 Tipps, produktiv zu sein, obwohl man eigentlich nichts tut:

1. Mood-Boards anlegen. Das sind Collagen oder Bildersammlungen, die die Stimmung der Geschichte einfangen, abbilden, visualisieren. Das Tool meiner Wahl, um Bildmaterial zu sammeln, sind Pinterest-Boards, aber jedes andere eignet sich wahrscheinlich genauso gut. Ab und zu lade ich mir die Bilder anschließend herunter, erstelle mit Picasa eine Collage, drucke sie aus und hänge sie mir über den Schreibtisch.

2. Playlists erstellen. Ebenso wie die Mood-Boards erzeugt man damit Stimmung, die einem in bestimmten Szenen hilft, den richtigen Ton zu treffen.

3. Es gibt immer was zu Recherchieren. Seien es mittelalterliche Bräuche, die sich in abgewandelter Form in unseren Fantasy-Roman einbauen lassen, Flugpläne, Entfernungen, Namen… was auch immer. Ihr versteht, was ich meine.

4. An der Location, die gerade das Setting bildet, feilen. Vielleicht fehlt noch Bildmaterial, um den Ort genau beschreiben zu können? Vielleicht müssen wir noch wissen, wo genau die Gullys sich befinden, weil die Helden über die Kanalisation fliehen müssen: Detailgetreue Ortskenntnis erweckt einen Ort zum Leben. Wenn ihr wisst, worüber ihr schreibt, merkt der Leser das und dankt es euch.

5. Andere Bücher lesen, aka Wettbewerbsrecherche. Man sollte sehr genau wissen, was die Zielgruppe (noch so) liest. Also schlau machen! Und sei es, indem man erstmal nur die Verlagsprogramme durchforstet und checkt, was gerade angesagt ist.

6. Social-Media-Management. Aber Achtung: Hier geht es nicht um Zeitvertreib auf Twitter und Bilder liken auf Instagram. Sucht über Themen und Hashtags Leute, Trends und Idee, die euch und euer Projekt weiterbringen und mit denen ihr euch vernetzen wollt, weil ihr von ihnen lernen könnt.

7. Lektorat. Kein Text kann zu oft gelesen und überarbeitet werden. Je nach Grad der Nicht-Konzentration kann das gründlich oder oberflächlich ausfallen. Aber wer weiß – vielleicht bringt das Lesen eures Texts euch auch schon wieder so richtig in den Flow. Und schon könnt ihr weiter schreiben 🙂

Alena


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