Von Deadlines und Selbstdisziplin

Foto: Pinterest.

Ich muss gestehen: Ich habe noch nie an einem #NaNo teilgenommen. Noch nie. Schon im ersten Jahr, in dem Alena darauf aufmerksam wurde, bin ich mit ihr zu den Treffen gegangen, und            . Genau: Nichts. Also eigentlich finde ich den #NaNo super (aus fast den gleichen Gründen wie Alena). Und dieser Blogpost soll auch gar nicht um den #NaNo gehen (der eignet sich aber, hier erwähnt zu werden, weil er das Paradebeispiel dafür ist, wie man sich disziplinieren kann oder sollte und ich verfolge jeden Tag ganz gespannt, was ihr über eure Fortschritte twittert und postet 🙂 ), sondern mich interessiert, wie ihr schreibt, wie ihr euch organisiert und eure Ziele erreicht.

Ich mag es nicht, wenn ein bestimmtes Raster mir vorgibt, wann ich was zu schreiben habe. Auch wenn Kreativität Routinen braucht (z.B. jeden Morgen eine Stunde schreiben, oder jeden Abend, oder immer am Wochenende, sodass man automatisch in das Kreativitäts-Mindset fällt), muss ich mir für meine Kreativität Zeit nehmen. Klar, wenn’s eine Deadline gibt, sieht das anders aus. Dann bin ich auch niemand, der auf die letzte Minute hin arbeitet, sondern strukturiere das Projekt und dann ist es auch fertig, wenn es fertig zu sein hat.

Aber ansonsten gilt für mich: Die Ideenschmiede in meinem Kopf ist nicht unablässig am Werk. Zumindest nicht, wenn ich sie dazu zwingen will. Für mich gehört zum Schreibprozess eine lange (okay, sehr lange…?) Phase der Ideensammlung, des Plottens, der Charakterentwicklung. Dass aus meinen Ideen und Eindrücken, die ich hier und da gesammelt (in der U-Bahn oder auf dem Weg zur Arbeit), notiert, verworfen und wieder aufgenommen habe, dann auch eine Geschichte entsteht, das erfordert Selbstdisziplin und da setze ich mir auch Deadlines. Die schreibe ich in meinen Kalender, auf Post-Its, die ich in der Wohnung verteile, oder direkt in meinem Szenenplan (den ich meistens in Excel anlege). Am liebsten mache ich solche Ziele aber mit mir selbst aus – und halte sie dann auch ein. Es ist ja immerhin so, dass ich die Geschichte (auf)schreiben will, die mir da im Kopf herumgeistert 🙂

Wie macht ihr das – wie organisiert ihr euch, setzt euch Ziele und erreicht sie dann? Mit einem Zeitplan, Erinnerungen im Kalender oder nach Gefühl?

alexa


2 Gedanken zu “Von Deadlines und Selbstdisziplin

  1. Deadlines habe ich zum Glück keine. Das heißt, die Erwartungen meiner Leser sind in gewissem Sinne doch eine Deadline, denn über eine bestimmte Zeitspanne hinaus kann und will ich sie nicht auf die Fortsetzung warten lassen. Außerdem möchte ich eben auch, dass meine Ideen in absehbarer Zeit als Geschichte im Computer (und dann in einem Buch) stehen. Also strukturiere ich mein Projekt grob und setze mir selbst Fristen, die aber noch Luft nach hinten lassen. Meist behalte ich sie im Kopf; wichtige Fristen für Dinge, an denen noch andere Leute beteiligt sind, notiere ich mir im Kalender. Das funktioniert für mich bisher ganz gut.

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