Nach dem Schreiben ist vor dem Vermarkten: 5 Ideen und ein Geständnis

Ganz am Anfang denken die meisten von uns (ich auch!), dass es eigentlich nur darum geht, ein gutes Buch zu schreiben, und dann wird die Welt schon sehen. Dann kommt der Erfolg von allein. Denn ist nicht die eigentlich große Leistung, ein Buch zu schreiben?

© Alena Coletta
© Alena Coletta

Einerseits ja, und doch ganz eindeutig nein. Das gute Buch ist das A und O – ohne Bücher zu schreiben sind wir keine Schriftsteller. Das Buch ist der Kern, ja sogar das Herzstück dessen, was wir tun.

Aber es ist nicht alles, und mit dem guten Buch kommt der Erfolg ganz sicher nicht von allein. 5 Dinge, die man zusätzlich tun sollte, und ein Geständnis:

1. Blogs. Blogs lesen, und wenn möglich auch schreiben, um sich aktiv austauschen zu können. Blogtouren organisieren, wenn das Buch tatsächlich kaufbar oder zumindest vorbestellbar ist, und sich in der „Blogosphäre“ aktiv einbringen.

2. Leserunden. Zum Beispiel bei Lovelybooks, davon haben ja die meisten sicher schon einmal gehört. Aber je nachdem, welche Art Buch ihr geschrieben habt, könnten sich auch andere Communities anbieten oder vielleicht sogar eine Offline-Lesegruppe. Dort könnt ihr auch Giveaways anbieten/verlosen, wenn sinnvoll. Ist vielleicht nicht für jedes Buch in jedem Fall hilfreich, aber eine tolle Möglichkeit, Leser zu begeistern.

3. Social Media. In Social Media aktiv sein ist ein Muss. Erstens, um sich mit anderen Schriftstellern austauschen und von anderen lernen zu können. Zweitens, um für Leser erreichbar zu sein. Und drittens, weil das Gruppengefühl, das einem die Social-Media-Kontakte geben, eine tolle Motivation ist.

4. Networking. Sich vernetzen, und zwar online wie offline, fällt manchmal schwer, besonders den Introvertierteren unter uns. Aber es ist wichtig! Dazu gehört zum Beispiel, zu Lesungen zu gehen von Autoren, die für eine ähnliche Zielgruppe schreiben. Andere Autoren treffen, zum Beispiel auf den großen Messen in Frankfurt und Leipzig. An Events teilnehmen. In passende Online-Gruppe eintreten.

5. Kontakte nutzen. Die Bestsellerautorin Nele Neuhaus hat am Anfang ihrer Karriere persönlich die örtlichen Buchhandlungen abgeklappert und ihr Buch in der Wurstfabrik ihres Mannes verkauft. Jeder von uns kennt lokale Buchhandlungen, hat vielleicht Kontakt zur lokale Presse (oder könnte Kontakt aufnehmen), ist gut bekannt in der örtlichen Bücherei. Man muss bloß fragen – nein sagen können die Leute immer noch! Aber vielleicht ergibt sich ja doch eine Chance, das eigene Buch bei mehr Lesern bekannt zu machen.

Und ein Geständnis: Diese Liste ist natürlich nicht mal ansatzweise vollständig. Den perfekten Plan gibt es nicht, und man hat die Liste nie abgearbeitet. Es gibt 1.000 tolle Ideen, die man auch versuchen könnte und an die ich noch gar nicht gedacht habe. In diesem Sinne: Welche Ideen und Erfahrungen habt ihr, die ihr mit uns teilen möchtet?

Alena


3 Gedanken zu “Nach dem Schreiben ist vor dem Vermarkten: 5 Ideen und ein Geständnis

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