Mein Manuskript, der Quälgeist

Yeah, Wochenende! Oh wartet…ich bin Schriftstellerin.

Foto: Bonnybbx

Habt ihr dieses Gefühl auch manchmal? Ihr wünscht euch, noch eine Stunde länger schlafen zu können, einfach mal ein gutes Buch zu lesen – den ganzen Abend lang – oder diese eine Serie zu schauen, die schon ewig auf der To-Watch-Liste steht? Und dann kommt die Stimme im Kopf: Aber das Manuskript… 

Mein Finger wandert dann über meinen Smartphone-Bildschirm, um den Wecker doch wieder eine Stunde früher zu programmieren, ich klappe das Buch zu und lege es weg, ich lasse die Serie weiter auf der Liste schmoren. Denn was ich eigentlich will, ist mit meinen Figuren durch meine Welt zu spazieren, sie Abenteuer erleben zu lassen und dann ein Manuskript abzuliefern, das zu einem Buch wird, das ihr lesen könnt.

Ich gebe es zu: Manchmal ist das hart. Ich schlage mir Wochenende um Wochenende um die Ohren mit Überarbeitungsrunden (letzte Woche, und auch vorletzte Woche und eigentlich auch die Wochen davor…). Es zwingt mich niemand, das zu machen. Aber so ist es eben mit Herzensangelegenheiten. Manchmal muss man dafür bluten. Und ich tue es, nehme dieses Shit-Sandwich in Kauf. Weil Schreiben das ist, was ich liebe, und was ich tun will.

Und am Ende kommt etwas Wundervolles dabei heraus. Was genau, das erfahrt ihr morgen. (*hinterhältiges Lachen*)

alexa


7 Gedanken zu “Mein Manuskript, der Quälgeist

  1. Oh ja, das kann ich gut nachfühlen! Morgens ändert sich mein Rhythmus zwar nicht, das würde auch nicht viel bringen, aber meine Abendgestaltung wird ganz oft durch den aktuellen „Quälgeist“ bestimmt und abgeändert. Und dann schaut man auf die Uhr und muss schon wieder in die Koje, weil am Montag der ganz normale Berufswahnsinn wieder wartet.

    Schriftsteller – kaum einer besingt unser Leiden! 😉

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  2. Ja, das kenne ich auch. Allerdings musste ich Ende letzten Jahres nach Fertigstellung meiner Trilogie einen etwas hohen Preis zahlen: einen Monat krankgeschrieben wegen Rückenschmerzen. Deshalb werde ich das Schreiben in diesem Jahr doch etwas einschränken. Außerdem brauche ich wieder mehr Zeit zum Lesen, sonst stagniert irgendwann auch das Schreiben. Also alles so dosiert, dass der Spaß und die Gesundheit nicht auf der Strecke bleiben. 🙂

    Gefällt 1 Person

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