Bücher sind zum Lesen da, dafür schreibt man sie. Oder wie wir den ET unseres ersten Romans erlebt haben.

Geteiltes Blut dot Com ETWir haben uns am vergangenen Sonntag ein paar Gedanken darüber gemacht was es heißt, zu veröffentlichen. Und nun die Frage: Wie war das nun am Donnerstag? 

1. Wenn man um acht Uhr vor dem Computer sitzt und seine Social-Media-Kanäle betreuen will – dann ist man da allein. Zumindest dann, wenn das eigene Buch tatsächlich an einem Feiertag erscheint, der sich prima zum Ausschlafen anbietet.

2. Es fällt wirklich kein Konfetti vom Himmel. Dafür trudeln aber ganz viele liebe Nachrichten von wunderbaren Menschen auf dem Handy oder im Postfach ein, die einem gratulieren. Ein bisschen Feiertag ist es also doch 😉

3. Wirklich etwas beängstigend an der ganzen Sache ist, dass jetzt richtig fremde Menschen die eigene Geschichte lesen. Panik! Und dann: zurückrudern. Du hast es genau so gewollt. Bücher sind zum Lesen da. Dafür schreibt man sie. Und in Wahrheit ist es ja auch wunderbar. Nur trotzdem auch scary.

4. Man muss loslassen können, das Buch auf die Reise schicken und seinen eigenen Weg gehen lassen. So ähnlich, wie man sein Kind auch irgendwann das erste Mal in den Kindergarten bringt, und wie es später das erste Mal allein zur Schule geht. Das klappt schon alles, man braucht nur Vertrauen und Geduld.

5. Das Leben geht wirklich weiter. Es kommt der nächste Tag, an dem man alles genau so macht wie vorher auch: Schreiben, Arbeiten, Sport, Ausgehen usw. Nur, dass es diese kleine Stimme in deinem Hinterkopf gibt, die dir ein Lächeln auf die Lippen bringt, wenn sie sagt: Dein Buch, es ist da draußen in der Welt. 

6. Und eines der besten Dinge daran: Bei der nächsten Unterhaltung über Hobbies und darüber, was das denn sei – dieses Schreiben? Dann kann man getrost sagen, dass es da dieses Buch gibt, das eigene. Es ist jetzt greifbar geworden, nicht nur für einen selbst, sondern für alle da draußen.

alexa

 

 

 

 

„Geteiltes Blut dot Com“ ist am 5. Mai bei Impress erschienen. Bestellbar:
Impress | Amazon | Hugendubel  


2 Gedanken zu “Bücher sind zum Lesen da, dafür schreibt man sie. Oder wie wir den ET unseres ersten Romans erlebt haben.

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