Geht das Schreiben immer vor? Man muss Prioritäten setzen!

Der Spruch „Man muss auch mal Prioritäten setzen!“ ist genauso wahr wie er nervt, wenn man ihn im falschen Moment von einer besonders schlauen Person unter die Nase gerieben bekommt. Besonders ärgerlich: Die Person hat meistens recht und wir haben irgendwo nicht richtig abgewogen, was Vorrang hat und was, leider, nicht.

Heute Morgen habe ich mir diesen Spruch selbst aufgesagt. Ich wollte mich daran machen, einen (mehr oder weniger) klugen Blogpost zu schreiben, als mir einfiel, dass unbedingt noch ein paar Szenen meines aktuellen Manuskript überarbeitet werden mussten.

Klarer Fall – man muss Prioritäten setzen. Als Schriftsteller sind die meisten von uns Multitasking gewöhnt. Wir schreiben an unseren Romanen, am einen oder anderen Anthologiebeitrag, lieben unsere Blogs und toben uns auf Social Media aus. Da kommt es zumindest bei mir immer wieder vor, dass mir alles über den Kopf wächst oder ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Dabei hilft mit eine klare Prioritätenliste, nach der ich vorgehen kann. Bei mir heißt das zum Beispiel: Wenn ich so wenig Zeit habe, dass ich zwischen der Arbeit am Manuskript und dem Schreiben eines Blogposts wählen muss, entscheide ich mich eigentlich immer für das Manuskript. Meine erste Priorität ist das Schreiben, das Bloggen kommt danach. Natürlich kann das für jemand anderen genau umgekehrt aussehen! Wichtig ist, dass man sich diese (mentale) Liste einmal erstellt, um in Zeiten des Chaos und Zeitdrucks einfach darauf zurückgreifen zu können.

In diesem Sinne werde ich jetzt zu meinem Manuskript zurückkehren. Wie sieht es mit euren Prioritäten aus? Wie oder nach welchem Schema priorisiert ihr, wenn es mal stressig wird?

Alena


11 Gedanken zu “Geht das Schreiben immer vor? Man muss Prioritäten setzen!

  1. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was Du uns damit sagen willst. Natürlich geht die Arbeit am Manu dem Tippen eines Blogbeitrags immer weit voraus, das ist so sinnvoll wie logisch wie kreativ. Glaubst Du wirklich, dass irgendjemand das anders handhabt (mal von uns Prokrastinanten abgesehen 🙂 )?
    Liebe Grüße!

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    1. Na ja ich glaube schon, dass es Leute gibt, die sich in erster Linie als Blogger sehen und für die ihr Blog deshalb immer die erste Prio ist. Was ich logisch und okay finde – ich denke nur, man sollte sich genau überlegen, wofür man am meisten brennt und das dann konsequent zuerst machen. Oder?

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  2. Ja, Manuskript geht vor Blog. Ansonsten war es doch Churchill, der die vier Kategorien hatte: Wichtig und eilig – Wichtig und hat Zeit – unwichtig, aber eilig – unwichtig und hat Zeit. Hausarbeiten fallen bei mir häufig in letztere Kategorie … Meistens habe ich aber mehr Zeit, als ich glaube.

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    1. „Meistens habe ich aber mehr Zeit, als ich glaube.“ – da hast du recht und wichtiger Punkt! Manchmal ist der Stress, den man sich macht, vollkommen hausgemacht oder schlicht gar nicht da. Wenn man kurz inne hält, bemerkt man wirklich oft, dass man eigentlich genug Zeit hat, wenn man einfach langsam und beharrlich weitermacht.

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  3. Hihi, also ich kenne ja die Versuchung – wenn man einmal flott im Social Media unterwegs ist, kann man sich schon mal verlaufen 😉

    Danke für diesen schönen Reminder! Und überhaupt für die vielen tollen Artikel hier, ich lese immer wieder wahnsinnig gern mit. So gern, dass ich euch gerne für den Liebsten Award nominieren möchte.

    Hier die Infos zur Nominierung: https://norabendzko.com/2016/09/05/fuer-den-liebsten-award-nominiert/

    Gefällt 1 Person

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