Der Schlüssel zum Erfolg: Sich Schreibzeit nehmen, egal was kommt

focusDas Smartphone lechzt schon wieder nach Aufmerksamkeit, der Nachbar hat sich offenbar dazu entschieden, am Nachmittag eine Party zu schmeißen und der Kühlschrank schreit förmlich, dass er gefüllt werden will.

Es gibt so viele Dinge, die getan werden wollen, während wir uns dem Manuskript widmen könnten. Der ein oder andere unter euch kennt es bestimmt, dass Freunde, Bekannte und Kollegen das häufig fragen: Wann und wie schaffst du es zu schreiben? Ich sage dann immer, dass man es einfach nur tun muss. Das Smartphone kann man schlafen legen oder auch einfach so nicht ans Telefon gehen, den Kühlschrank kann man rudimentär füllen (oder sich bekochen lassen…) und den Nachbar… naja, den muss man eben ausblenden.

Die Kunst ist, dass man sich die Zeit zum Schreiben nimmt. Dass man sich auf das Schreiben konzentriert, egal was kommt. Prioritätenlisten können helfen, genauso wie sich zu überlegen, wie man seine Zeit und Energie einteilen will. Wenn wir uns als Schriftsteller bezeichnen wollen, dann müssen wir auch schreiben. Das ist so einfach. Ein nicht schreibender Schriftsteller ist kein Schriftsteller, und da hilft welche Ausrede auch immer nicht weiter. Denn wenn wir es wirklich wollen, dann finden wir die Zeit dafür.

Fällt es euch eher leicht oder eher schwer, euch wirklich aufs Schreiben zu fokussieren?

alexa


8 Gedanken zu “Der Schlüssel zum Erfolg: Sich Schreibzeit nehmen, egal was kommt

  1. Früher habe ich den Rat „du musst dir nur die Zeit dafür nehmen“ gehasst.
    Dann,nach mehreren Monaten Nichtschreiben wollte ich es mir selbst beweisen.
    Jeden Tag ‚irgendetwas‘ schreiben. Ein Gedicht,eine Szene…es gibt so viel!
    Also legte ich mir ein Notizbuch an und schrieb jeden Tag etwas hinein. Seit diesem August.
    Und…es ist wirklich möglich! Man hat immer Zeit zum Schreiben,wenn man sie sich nimmt!

    Ein Lektor auf der Leipziger Buchmesse sagte mal: „Einen schlechten Text kann man korrigieren,ein leeres Blatt nicht“

    Frohes Schreiben wünscht
    der Gedankenarchivar

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    1. Ganz genau – die Aussage des Lektors schreibe ich bei mir auch immer ganz groß – denn es stimmt einfach. Selbst wenn man am Ende ganze Szenen aus einem Manuskript löscht – man hat etwas, das man bearbeiten kann. 🙂

      Und auch deine Schreibpraktik ist genau so, wie ich es auch sehe: Es gibt Phasen, in denen wir mit dem Manuskript nicht so gut voran kommen als in anderen. Das macht nichts, solange wir etwas anderes schreiben – andere Geschichte, Gedicht, Blogpost. Irgendetwas, das unsere Kreativität beflügelt. Und das geht – wie du sagst – auch täglich und auch, wenn wir mal nur zehn Minuten erübrigen können 😊

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  2. Ich bewundere die, die wirklich Jeden Tag Zeit zum Schreiben finden! Neben der Arbeit und dem ganzen Haushalt ect. ect.
    Schreibt ihr dann nachts oder wie?
    Ich kann nachts eigentlich am besten schreiben aber nicht, wenn ich weiß, ich muss am nächsten Tag wieder früh raus… Und wenn der Tag dann auch noch so voll ist….
    Beim Schreiben verliere ich mich und das Zeitgefühl schnell und gern, aber unter Zeitdruck geht eher wenig. Genauso wie wenn ich den Kopf nicht frei hab dazu…

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    1. Wenn ich viel am Manuskript schaffen will, sind Wochenenden oder freie Tage für mich auch besser als unter der Woche – wobei ich da auch immer mal morgens oder abends schreibe. Aber wenn ich weiß, dass ich bspw. nicht genug Zeit habe für eine ganze Szene, oder es mir gerade schwerfällt, mich darauf einzulassen, versuche ich, wenigstens irgendetwas zu schreiben: Wenn’s doch was für das MS sein soll, dann auch mal nur einen Dialog, oder einfach was ganz anderes, wie einen Blogpost. Für mich geht es zwar erstens darum, im MS weiterzukommen, aber zweitens darum, Worte aufs Papier zu bringen 🙂

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    1. Wenn du nicht direkt auf einen Kommentar antwortest, sondern das in der Admin-Ansicht über „Kommentare“ löst, dann kannst du es da direkt anklicken. Daraus entsteht ein HTML-Code, der kursiv bedeutetet. Das geht über einen HTML-Code, ich kann den nur nicht hier reinschreiben, weil es automatisch kursiv gesetzt wird. Aussehen muss das aber so: http://www.w3schools.com/tags/tag_em.asp Also die Teile mit den Pfeilchen und dem em musst du vor und hinter den Teil setzen, der kursiv sein soll 🙂

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